• Pascal Eise

Mietkautionsbürgschaft – die andere Form der Mietsicherheit

Die neue Wohnung ist endlich gefunden, der Mietvertrag ist unterschrieben – alles geklärt, könnte man meinen. Wenn da nicht die Barkaution wäre! In Deutschland ist es die Norm, drei Monatskaltmieten – oder auch Nettomieten – zu bezahlen. Dies stellt viele Mieter vor ein Problem. Dank der Mietkautionsbürgschaft der R+V können Mieter diese Barkaution umgehen – Immomio hilft dabei als digitale Schnittstelle.


Inhalt dieses Artikels:

  1. Was ist die Mietkautionsbürgschaft

  2. Wie sehen die einzelnen Schritte einer solchen Bürgschaft aus?

  3. Was habe ich als Mieter davon?

  4. Eine echte Alternative zur klassischen Kautionszahlung

  5. Videobeispiel



Was ist die Mietkautionsbürgschaft?


Die Kautionszahlung bei Neubezug einer Wohnung von drei Monatskaltmieten ist gang und gäbe. Nicht selten ist es der Fall, dass die Kautionszahlung ein großes Loch in das finanzielle Polster reißt – könnte man das Geld doch gerade am Anfang gut für andere Anschaffungen wie Waschmaschine, Möbel oder sogar eine neue Einbauküche gut gebrauchen. An dieser Stelle kommt die Mietkautionsbürgschaft der R+V ins Spiel. Die Funktionsweise ist recht simpel: Statt des Geldbetrages übermittelt der Mieter eine Bürgschaftsurkunde an seinen Vermieter und zahlt in einem selbst gewählten Intervall einen Betrag an die Versicherung. Neu ist nun, dass mithilfe der Immomio Plattform die Bürgschaft digital abgeschlossen werden kann. Unter dem Reiter „Mein Zuhause“ können die Mieter ihre Bürgschaft einsehen. Diese digitale Vernetzung ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Zeit – eine echte Alternative zur analogen Papierwelt.


Wie sehen die einzelnen Schritte einer Mietkautionsbürgschaft aus?


Wie bereits beschrieben, muss der Mieter im Falle eines erfolgreichen Abschlusses einer Mietkautionsbürgschaft keine Barkaution an den Vermieter bezahlen. Der Mieter übermittelt dem Vermieter eine Bürgschaftsurkunde – statt dem vereinbarten Geldbetrag, die Nettokaltmiete. Diese Bürgschaftsurkunde garantiert dem Vermieter nun, dass der Bürge (also die Versicherung) im Schadensfall bis zur Höhe der Bürgschaftssumme (also den maximal drei Monatskaltmieten) bürgt – oder anders gesprochen: für die Schadenssumme aufkommt. Für diesen Service zahlt der Mieter dem Bürgen – der Versicherung – eine Servicegebühr. Diese ist in der Regel ca. 5,5 Prozent des Kautionsbetrages. Sollte nun ein Schadensfall aufkommen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder kommt der Mieter direkt für die Schadenssumme auf, oder die Versicherung, die für den Mieter gebürgt hat, übernimmt an dieser Stelle. Die Versicherung geht nun in einem zweiten Schritt auf den Mieter zu und klärt den Schadensfall samt Summe gemeinsam. Bei einem erfolgten Auszug sendet der Vermieter eine Freigabeerklärung an die Versicherung zurück. Diese erstattet im Falle von zu viel bezahlten Gebühren dem Mieter die Beträge zurück. Mieter sollten bei dieser Form der Mietsicherheit beachten, dass es sich bei der monatlichen Gebühr der Bürgschaft nicht um eine Anzahlung oder um die Kaution direkt handelt, sondern dass es die Gebühren der Serviceleistung der Versicherung sind.


Was habe ich als Mieter davon?


Die Vorteile einer Mietkautionsbürgschaft liegen auf der Hand – durch den Wegfall der hohen Kautionssumme kann sich der Mieter auf anderweitige Ausgaben konzentrieren, denn der Umzug und die Einrichtung einer neuen Wohnung gehören zu den teuersten Ereignissen innerhalb unseres Lebens. Des Weiteren fällt für viele Mieter die Aufnahme eines Kredits zur Kautionszahlung weg. Viele Mieter in Deutschland sehen sich gezwungen, einen Kredit bei einer Bank oder Freunden und Familie aufzunehmen, um die drei Monatskaltmieten im Voraus zu bezahlen.



Verständlich skizziert: so funktioniert die Mietkautionsbürgschaft

Eine echte Alternative zur klassischen Kautionszahlung


Die Mietkautionsbürgschaft bietet somit eine echte Alternative zur flexiblen Kosteneinteilung. Darüber hinaus werden Doppelbelastungen vermieden, falls die Rückzahlung der Kaution der vorherigen Wohnung noch aussteht. Ebenfalls praktischer Natur ist der digitale Abschluss der Bürgschaft. Als digitale Urkunde wird nach dem Abschluss das Dokument an den Mieter oder direkt den Vermieter von der R+V versendet. Immomio dient hier als digitale Schnittstelle zwischen den Parteien. Zusätzlich bietet die flexible Bürgschaft verschiedene Zahlweisen an sowie eine monatlich kündbare Klausel. Und sollte es zu einem Schadensfalls in der Wohnung kommen, prüft die R+V Versicherung zunächst die Rechtmäßigkeit der Forderung für die Mieter.



Anhand von Anna und Stefan aus dem Video ist zu sehen: Dank der Bürgschaft kann sich eine hohe finanzielle Flexibilität gesichert werden und das ohne die Aufnahme eines Kredits. Gleichzeitig spart sich der Vermieter durch die Bürgschaft die Verwaltungsaufwände des Kautionsmanagements anhand von Bargeld, Sparbüchern oder Fehlüberweisungen. Durch die integrierte Lösung können Sie die Bürgschaft direkt über Immomio abschließen, wenn Sie von Ihrem Vermieter akzeptiert wird.


 

Klicken Sie unten hier, um direkt in Ihr Immomio-Konto zu gelangen.





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