• Pascal Eise

Die richtige Wohnung finden: 6 Punkte, die du bei der Wohnungssuche beachten solltest

Wer sich im Internet auf die Suche nach einer neuen Wohnung macht, wird leicht von der Menge an Angeboten erschlagen. Um die Auswahl einzugrenzen, sollten sich

Wohnungssuchende im Vorfeld Gedanken machen und ihre Ansprüche an die neue Wohnung definieren. In diesem Beitrag präsentieren wir sechs nützliche Tipps für dieWohnungssuche.


Wer diese sechs Tipps bei der Wohnungssuche befolgt, verbesserte seine Chancen, die perfekte Wohnung zu finden.


1. Wie viel soll die Wohnung kosten? – Der finanzielle Rahmen


Egal ob Stuttgart, Hamburg, München oder Berlin: Wohnen in Deutschland wird immer teurer - fast jeder Siebte gibt mittlerweile mehr als 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens dafür aus. Wer sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung macht, sollte vorher genau überlegen, wie viel er sich leisten kann und will. Auf dieser Grundlage sollte eine maximale Gesamtmiete definiert werden, die als persönliche Schmerzgrenze gilt. Die 30%-Regel kann hierbei hilfreich sein. Sie besagt, dass Haushalte maximal ca. 30 Prozent ihres Netto-Einkommens für die Miete verwenden sollten. Hierbei ist jedoch immer die individuelle Situation (Höhe des monatlichen Einkommens, laufende Ausgaben, sonstige Verpflichtungen, eventuelle Schulden) zu beachten.


Die Gesamtmiete setzt sich aus der Kaltmiete und den Nebenkosten wie z. B. Heizung, Wasser, Hausmeister, Müllabfuhr, Reinigung, Kabelfernsehen etc. zusammen. Nicht in den Nebenkosten enthalten sind in der Regel Posten wie Internet und Strom, für die Mieter individuelle Verträge abschließen. Zusätzlich ist bei Abschluss des Mietvertrags eine Kaution zu entrichten, die dem Vermieter als Sicherheit für eventuelle Schäden des Mieters dient. In der Regel beträgt die Kaution 1-3 Kaltmieten.

2. Die Lage der Wohnung


Bevor man den Blick auf konkrete Wohnungen wirft, sollte man entscheiden, wo das neue Zuhause liegen soll. Zentrale Lage im hippen Szene-Viertel mit Bars vor der Tür oder doch lieber etwas ruhiger in der Neubausiedlung? Dabei kommt es nicht nur auf den persönlichen Geschmack an: Generell gilt, dass die peripheren Lagen preisgünstiger sind als die Innerstädtischen. Weiter draußen bekommen Mieter also unter Umständen mehr für ihr Geld, müssen dafür aber Kompromisse bei der Zentralität machen.


Konkret sollte überprüft werden, wie die Anbindung an alltägliche Ankerpunkte ist. Egal ob Arbeit, Schulen, die Uni, die besten Freunde oder die Familie – wer den ganzen Tag im Auto oder in der Bahn verbringt, verliert auch an der schönsten Wohnung schnell die Freude. Um die täglichen Wege möglichst kurz zu gestalten, ist für viele Menschen eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel wichtig. 

3. Die passende Wohnung finden – was brauche ich?


Die Gesamtmiete einer Wohnung berechnet sich vor allem auf Basis der Gesamtfläche. Balkone und Terrassen fließen zu einem Viertel in die Gesamtgrundfläche ein. Wohnungssuchende sollten sich deshalb fragen, wie viele Quadratmeter sie brauchen. Auch die Anzahl der Zimmer ist wichtig, beispielsweise bei der Frage, ob neben Wohn- und Schlafzimmer in Zukunft auch ein Kinderzimmer benötigt wird. Einzimmerwohnungen haben oft rund 30-40 m², Zweizimmerwohnungen in der Regel um die 55 m². Dreizimmerwohnungen fangen meist bei ca. 75 m² an und sind meist nicht größer als 100 m². Ab dieser Grundfläche finden sich dann vor allem Vier- und Fünfzimmerwohnungen. 


Wer nicht nur ein Zuhause für kurze Zeit sucht, sollte auch seine Lebens- und Familienplanung in die Entscheidung für Quadratmeter- und Zimmeranzahl mit einbeziehen. Die wird auch bei der Frage, wie viele Badezimmer benötigt werden, relevant. Für Menschen höheren Alters und Senioren ist wichtig, dass sie in ihrer Wohnung im Alltag ohne Unterstützung auskommen. „Barrierefrei“ und „barrierearm“ sind hier die Stichwörter: Ein fehlender Aufzug, Stufen innerhalb der Wohnung, eine Badewanne als einzige Duschmöglichkeit oder hohe Absätze zwischen den Räumen können hier zum Ausschlusskriterium werden.


Autobesitzer sollten prüfen, ob die Wohnung über Stellplätze oder sogar eine eigene Garage verfügt. Falls nicht, hilft ein Blick vor Ort, um einschätzen zu können, ob die tägliche Parkplatzsuche zur Tortur werden würde.

4. Die Details müssen passen – worauf Wohnungssuchende bei der Ausstattung achten sollten


Genauso wichtig wie die Größe der Wohnung sind die Details, die das Gesamtpaket komplett machen. Wer schon eine Einbauküche besitzt, kann Angebote, bei denen die Einbauküche vermietet wird oder übernommen werden muss, getrost ausschließen. Für Haushalte, die noch keine besitzen, bietet sich hier potenziell die Möglichkeit, eine teure Neuanschaffung zu vermeiden. Auch der Zustand der Wohnung sollte beachtet werden – schließlich sollte einem eine kernsanierte Wohnung mehr Geld wert sein als eine, der man die zahlreichen Vormieter deutlich ansieht. 


Um einzuschätzen, wie hoch die Nebenkosten sind, die auf einen zukommen, hilft ein Blick in den Energieausweis der Wohnung. Vermieter sind verpflichtet, diesen auch potenziellen Mietern vorzuzeigen. Neben einer schlechten Bewertung im Energieausweis sind auch alte Fenster, Boiler, Durchlauferhitzer und Heizkörper zuverlässige Indizien für einen hohen Energieverbrauch der Wohnung. 

5. Augen auf! Vertragliche Sonder-Regelungen 


Viele Vermieter informieren schon in der Wohnungsanzeige über schwerwiegende Besonderheiten des geplanten Mietvertrags. Häufiges Beispiel ist die Befristung des Mietverhältnisses auf beispielsweise zwei oder drei Jahre. Mieter, die eine solche Wohnung in Betracht ziehen, müssen sich bewusst machen, dass sie nach Ablauf der Frist wieder ausziehen müssen.


Eine Staffelmiete zielt im Gegensatz dazu eher auf ein langes Mietverhältnis ab. Eine entsprechende Klausel im Mietvertrag schreibt vor, dass die Miete in regelmäßigen Abständen um einen fest definierten Betrag steigt (z. B. 100 € pro Jahr oder 300 € alle zwei Jahre). Mieter können ihre Wohnkosten sicher planen, berauben sich aber der Chance auf ausbleibende Mieterhöhungen. 


Details zu verpflichtenden Schönheitsreparaturen finden sich in der Regel erst im endgültigen Mietvertrag. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollten Mieter den Vermieter schon beim ersten persönlichen Kennenlernen auf dieses Thema ansprechen. 

6. Einfach Anfragen von Wohnungen bekommen – mit Immomio zur Traumwohnung 


Mit dem Service von Immomio können Wohnungssuchende dafür sorgen, dass sie ganz einfach von Vermietern gefunden werden! Dafür müssen sie einfach ein kostenloses Suchprofil erstellen und ihre Traumwohnung definieren. Ab sofort werden sie von Vermietern, die passende Wohnungen im Portfolio haben, angeschrieben.

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